TEO-outdoor: Klassenfahrt für die 5er


Was ist TEO?

TEO steht für Tage Ethischer Orientierung und ist ein kooperatives Bildungskonzept in Mecklenburg-Vorpommern zwischen den Kirchen, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und den Schulen des Landes.
Bei TEO-outdoor – die Abenteuerschule verbringen Fünft- oder Sechstklässler gemeinsam im Klassenverband vier Tage in der Natur und haben die Möglichkeit sich und ihre Umwelt auf intensive Weise kennen zu lernen.


Aufbau der Kothen
Aufbau der Kothen
Aufbau der Kothen
Wie erleben Schüler TEO-outdoor? Zwei Schüler berichten: 

Hallo! Wir sind Moritz und Robert aus der ehemaligen Klasse 5c und wollen von unserer Klassenfahrt im Mai 2010 berichten. Es ging nach Groß Zerlang in Brandenburg.
Am Anfang mussten wir uns Montagmorgen pünktlich um 8.30 Uhr am Bahnhof treffen. Nach einer gefühlten Stunde kamen endlich die lang ersehnten Busse. Die Fahrt dauerte mehr als zwei Stunden. Als wir endlich angekommen waren, lernten wir die Teamleiter in einer großen Runde kennen. Sie hießen Phil, Henni und Hanna. Anschließend erkundeten wir das große Gelände in kleinen Gruppenspielchen. Danach wurde es ernst: Die Kothen, das sind die kleineren Zelte, in denen wir geschlafen haben, mussten aufgebaut werden. Nur mit Holz, Seilen und einer Plane sollten wir sie fertig stellen. Puuuh, war das anstrengend! Als sie aufgebaut waren, sahen sie ein kleines bisschen wie Tippis aus. Zum Glück hatten wir noch etwas Freizeit, um die Kothen bewohnbar zu machen. Danach haben wir Ball gespielt.
Nach dem Abendessen begann das Plenum (das Abendprogramm). Alle haben gesungen und die Teamleiter haben ein Theaterstück vorgespielt. Es handelte von Joseph und seinen Brüdern. Anschließend sind wir in die Jurte (das ist das größere Zelt, das jede Klasse für sich hatte) gegangen und haben in großer Runde am Lagerfeuer bis 22 Uhr gesungen, gespielt und vom Ablauf des Tages erzählt. Auch über die Josephsgeschichte haben wir uns ausgetauscht. Danach mussten wir ins Bett. Natürlich hat keiner um diese Uhrzeit geschlafen!
Die Nacht war ganz schön kalt und nach dem Frühstück sind wir erstmal zum Spielen auf die große Wiese gegangen. Es war ein Spielevormittag. Nachdem wir ausgetobt hatten, ging es einerseits zum Holz hacken, andererseits zum Kochen.


Kochen über dem offenen Feuer
Kochen über dem offenen Feuer
Kochen über dem offenen Feuer
Wir mussten fast alle mithelfen, damit das Essen, das in großen Töpfen über dem Feuer gekocht wurde, pünktlich fertig war. Nach dem Abwaschen haben die Jungs ein Fußballtor aus Holzstämmen gebaut und die Mädchen haben ein Lagerbanner gemalt und aufgestellt. Danach haben wir wieder gespielt und der Abend verlief ähnlich wie am ersten Tag.
Der Mittwoch war der ereignisreichste Tag. Wir waren bei der Abenteuerolympiade dabei, haben eine Kanufahrt und abends noch eine Nachtwanderung gemacht. Aber erst einmal die Olympiade: Es gab elf Stationen. Wir nennen euch zwei Stationen. Bei der einen Station hat Henrik aus unserer Klasse die Augen verbunden bekommen und musste mit Hilfe unserer Anweisungen einen Parcours hinter sich bringen. Das war lustig! Bei einer anderen Station mussten wir ein Gericht zubereiten. Es gab drei Kriterien: Geschmack, Aussehen und Präsentation. Mit Unterstützung der Teamer und unserer Klassenlehrerin haben wir die volle Punktzahl erreicht.
Kanufahren auf dem Klein Pälitz-See
Kanufahren auf dem Klein Pälitz-See
Kanufahren auf dem Klein Pälitz-See
Nachmittags waren wir dann noch Kanu fahren. Dort wurden einige ganz schön nass (Überraschung!!!). Einige Mädchen haben sich dann sogar auf das anschließende Kloputzen gefreut!
Abends beim Plenum ging es in die letzte Runde. Die Teamleiter haben die Olympiade ausgewertet und das Ende von Joseph vorgeführt. Spät abends war dann Nachtwanderung. Alle hatten Angst vor Peter (kleiner Insiderscherz!). In dieser Nacht waren alle sehr lange auf.
Der nächste Tag war der Tag der Abreise. Wir waren alle ganz schön kaputt und mussten aber noch unsere Zelte ausräumen und wieder abbauen. Dann war es soweit. Wir mussten abreisen. Die Rückfahrt war ziemlich ruhig. Einige schliefen, andere quatschten. Als wir dann wieder in Rostock angekommen sind, waren wir glücklich, unsere Familien wieder zu sehen!