Während sie redeten, kam Jesus hinzu


Wortgottesdienste in der Osterzeit

Die Fastenzeit und das Osterwochenende liegen hinter uns. Doch auch wenn in den Supermärkten nun die Schokoladenhasen aus dem Sortiment verschwinden: Ostern ist noch lange nicht vorbei. Diese Zeit dauert laut christlichem Verständnis 50 Tage, bis Pfingsten. Und so feierten wir an unserer Don-Bosco-Schule am zweiten Schultag nach den Ferien nach Jahrgängen gestaffelte österliche Wortgottesdienste. Im Mittelpunkt stand jeweils die Emmaus-Geschichte.

Dort wird erzählt, dass nach Jesu Tod zwei seiner Jünger Jerusalem den Rücken kehren. Entmutigt machen sich die beiden auf den Weg. Viele Hoffnungen hatten sie in Jesus gesetzt. Nach seinem Tod wollten sie nur noch weg aus der Stadt, in der Schreckliches passiert war. Während sie unterwegs miteinander "redeten... kam Jesus hinzu und ging mit ihnen." (Lk 24,15)

In den Gedanken zum Evangeliumstext ging es darum, dass Gott immer bei uns ist auf unserem Lebensweg und uns nicht verurteilt, wenn wir einmal mutlos sind, sich nicht ärgert, wenn wir uns von ihm entfernen, sondern immer wieder nahe bei uns sein will. So wie Jesus in der Bibelgeschichte die Jünger nicht alleine lässt, so wendet sich Gott jeder und jedem Einzelnen immer wieder aufs Neue zu, unabhängig von Alter, Ansehen oder der jeweiligen Konfession. Denn Gott ist ein Gott für alle Menschen.

Allen, die zum Gelingen unseres Gottesdienstes beigetragen haben (stellvertretend seien hier Hausmeister Diwoky, unsere Musiker und alle Messdiener genannt), ein herzliches Dankeschön!

C. Innemann



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