Hoffnung schenken – Besuch im Integrativen Betreuungszentrum der Stadtmission in Rostock

Am 20. Mai besuchte das GSg-Team „Glaubhaft Schule gestalten“ der Don-Bosco-Schule das Integrative Betreuungszentrum im Havermannweg in Rostock. Der Besuch war das Ergebnis einer von uns ins Leben gerufenen Spendenaktion, bei der wir die Schülerinnen und Schüler unserer Schule dazu aufgerufen hatten, Hygieneartikel und Lebensmittel für die Bewohnerinnen und Bewohner zu sammeln. Die gespendeten Dinge konnten wir persönlich übergeben und so einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der Einrichtung leisten.
Zu Pfingsten gestalteten wir außerdem gemeinsam mit der Pastorin Katharina Gladisch einen Gottesdienst voller Hoffnung, Zuversicht und ermutigender Impulse. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verbrachten wir einige schöne Stunden bei Kaffee und Kuchen. Trotz des regnerischen Wetters herrschte eine warme und harmonische Atmosphäre, die den Tag zu etwas Besonderem machte.
Unsere Eindrücke von diesem Besuch waren sehr unterschiedlich und bewegend. Viele Menschen dort haben eine Geschichte, die uns nachdenklich gemacht und uns gezeigt hat, wie schnell Menschen in schwierige Lebenssituationen geraten können. Gleichzeitig begegneten wir vielen freundlichen und offenen Menschen, die uns herzlich empfingen.
Besonders beeindruckt hat uns die Gemeinschaft vor Ort. Trotz aller Herausforderungen war die Stimmung von gegenseitigem Respekt geprägt. Uns wurde nochmals bewusst, wie wichtig Menschlichkeit, Zusammenhalt und Nächstenliebe sind.
Der Besuch hat uns nicht nur die Möglichkeit gegeben, anderen Menschen eine Freude zu bereiten, sondern auch unseren eigenen Blick auf das Leben zu erweitern. Wir nehmen viele wertvolle Erfahrungen und Emotionen mit und sind dankbar, dass wir dieses Projekt gemeinsam umsetzen konnten.
Als Glaubhaft-Schule-gestalten-Team möchten wir uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken, die durch ihre Spenden geholfen haben, diese Aktion möglich zu machen. Gemeinsam konnten wir ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität setzen.

Alina und Josefine, 10d