Rakete statt Klassenraum

Kurz vor den Ferien durften die Schülerinnen und Schüler der Niels-Stensen-Schule ihren Klassenraum gegen eine Rakete eintauschen. Mit einer VR-Brille begaben sich die Schüler*innen gestern auf einen virtuellen 15-minütigen Raumflug mit den ESA-Astronauten Matthias Maurer und Alexander Gerst.

Wie das geht? Die Schule hat sich beworben und das große Los gezogen. Zusammen mit der IHK Schwerin ließ sich auch schnell ein guter Ort für den SpaceBuzz finden.

Der SPACEBUZZ ONE ähnelt äußerlich einer liegenden Rakete und beherbergt im Inneren VR-Technologie im Weltraumdesign. Er ist aber noch viel mehr.  Er ist ein Schul- und Bildungsprogramm als Ergänzung zum MINT-Unterricht. „Wir erleben durch dieses Projekt, was im Unterricht in den nächsten Jahren methodisch und didaktisch möglich sein wird. Lernräume in Virtual Reality zu öffnen und neue Zugänge zu relevanten Unterrichtsinhalten zu finden, ist eine spannende Perspektive.“, so Schulleiter Paul Zehe.

Mit dem SPACEBUZZ ONE der Deutschen Raumfahrt Agentur wird ein atemberaubender Flug ins Weltall unternommen! Schülerinnen und Schüler durchlaufen im Pre-Flight Programm ein spielerisches Astronautentraining und lernen etwas über das Sonnensystem, Satelliten und die Internationale Raumstation ISS. Im Post-Flight Programm lernen die Kinder die Erde zu verstehen und zu schützen und werden angeregt ein nachhaltiges Projekt an ihrer Schule umzusetzen.

Der stellvertretende Stiftungsdirektor der Bernostiftung, Jens Kruggel,  zeigt sich begeistert vom Projekt: „Um das Interesse an technischen Berufen und Fragestellungen zu wecken, Kreativität zu fördern und den Blick über den Tellerrand hinaus zu unterstützen, bedarf es genau solch toller Projekte. Wir unterstützen die Schule gern in ihren Bemühungen schülerorientierte Lernangebote zu schaffen.“

Und wie hat es den Kindern gefallen? Das Urteil der 5. Klässlerin Käthe fällt sehr positiv aus: „Es war total spannend die Erde von oben zu sehen, vor allem, weil die meisten Aufnahmen echt sind. Ich finde, es ist ein tolles Projekt.“